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Grabungen auf dem kleinen u. großen Burgberg 

1902, Februar:
Harzburger Alterums- und Geschichtsverein wird gegründet. Erster Vorsitzender wird Robert Nehring.

1899:
Nehring gräbt alte Burgruine zwischen dem kleinen und dem großen Amtmannstal im Forstort Woldsberg aus und vermisst die Ruine. Von ihm wird eine Verbindung zur Ahlsburg und der Harzburg vermutet.

1899:
Nehring gräbt zusammen mit Baurat Brinkmann aus Braunschweig die Kapelle im Krodotal aus.

1900:

Brücke über den Halsgraben wird gebaut.

1900 bis 1908:
Ausgrabungen auf dem großen und kleinen Burgberg durch Oberforstmeister Robert Nehring. 1958 werden die Ergebnisse von der Tochter Käthe Kamisch-Nehring Braunschweig in einem Heft ,,Die Ausgrabung der Harzburg 1900-1908" herausgegeben. Nehring stirbt am 20. Januar 1932.

1904, Februar:

Zur Beschaffung von Grabungsmitteln wird ein ,,Jahrmarkt" veranstaltet. Die Veranstaltung wird ein voller Erfolg.

1904:
Im Burgberghotel wird ein kleines Museum mit den Funden eingerichtet und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. 1921 wird dafür sogar ein Saal zur Verfügung gestellt.

1905:
Mit Hilfe des aus dem Schutt gewonnenen Steinmaterials werden Teile der Ringmauer an der SW-Seite nördlich des Quergrabens ersetzt.

1906:
Reste der Ringmauer am nordwestlichen Eingang des Hauptplateaus und an der vorspringenden Ecke in der Südostfront des Petersilienbleeks werden ergänzt. Desgleichen wird das Innere und die zusammengerutschte Nordseite des alten Turms aufgemauert und ergänzt.

1907:
Auf dem kleinen Burgberg werden die Ruinen des Hauptgebäudes gesichert.

1938/39:
Erfolglose Suchgrabung nach der alten Kirchstelle im Krodotal durch den Braunschweigischen Landesarchäologen A. Tode, um die Angaben und Ergebnisse Nehrings und Brinkmanns von 1899 zu überprüfen.

1948/49:

Suche nach der Kapelle wird auf Initiative von K. W. Sanders erfolgreich wieder aufgenommen. Die Ergebnisse, ,,Die Ausgrabungen im mittelalterlichen Schulenrode bei Bad Harzburg? von A. Tode werden 1950 veröffentlicht.

1959:
Testgrabungen auf dem großen Burgberg durch H. A. Schultz. Notwendigkeit einer großen Flächengrabung wird erkannt.

1970 bis 1975:
Ausgrabungen unter der Leitung von Maria Keibel-Meier. Ausgelöst durch das Vorhaben, auf dem Burgberg ein Hotel zu bauen.  Veröffentlichung der Ergebnisse 1977 durch den Altertums- und Geschichtsverein Bad Harzburg. Grabungen auf der Ostburg von 1970 bis 1972, auf der Westburg 1973 bis 1975.

1976:
Unter Beratung des Instituts für Denkmalspflege wurden Aufmauerungsarbeiten auf der Ostburg vorgenommen, um die Reste zu sichern und zu veranschaulichen.

1984 bis 1986:
Umfangreiche Sicherungsmaßnahmen an der Ringmauer.

0000: Mauer zwischen Turm und Brunnen wird saniert