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2 √ľber Ger√∂ll,

3 immer auf der Höhe bleibend,

4 dann leicht abfallend, neben

5 dem Weg auf kleinem Pfad,

6 finden wir den ersten Schwalbenwurzenzian

7 kurz vor der

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1 Kontraste.

Am Nebentisch nimmt eine wanderm√ľde Familie mit Kindern Platz.  Alle kaputt und durstig von ihrem langen Tagesmarsch. Bald stehen die "Halben" vor ihnen auf dem Tisch, ihre ausgezogenen Wanderstiefel unter diesem. Ein Prost auf ihre heutige Leistung. Beim Abstellen der Gl√§ser ein Gepoltere. Alle Gl√§ser sind leer, daf√ľr die Stiefel voll. Nicht mehr geteilt in Bier, Limo und Wasser, sondern bunt zusammengemischt gew√ľrzt mit dem Fu√üschwei√ü der Tour. Wildes Geschrei bei Gro√ü und Klein. Nie war der Adrenalinspiegel der Eltern am heutigen Tage h√∂her als jetzt.  S√ľ√ü, geordnet nach Schuhgr√∂√üe, stehen bald die Stiefel zum Trocknen im Sonnenschein auf den Stufen der Verandatreppe.
Alle volle Stunde kommt der Bus, bringt seine Fahrg√§ste zur Ortschaft Spindlerm√ľhle. Wir reisen ein St√ľckchen mit. Dort wo Blaue- und Wei√üe Elbe zusammen flie√üen, in der N√§he des alten Forsthauses, der Schl√ľsselbaude/Misecki steigen wir wieder aus. Betrachten die Vereinigung der beiden Elbb√§che, deren gemeinsames wildes Bett, das nun schon in Mauern gefasst mit √úberfallstufen versehen gen S√ľden pl√§tschert.  Den regen Baudenbetrieb lassen wir rechts liegen, kehren erst sp√§ter nachdem wir die Kolke, die Steine die Schnellen, die unz√§hligen Gef√§llestufen der Elbe mit ihren Moosbewuchs unter dem fallenden Wassern, die alten Bunker, die hochbeinigen Fichten,  neben und ihrem Lauf betrachtet haben, in der Bille Baude, ca. eine halbe Stunde vor Spindlerm√ľhle, ein.
Das Handy macht's m√∂glich. Im Ort erwartet uns die "Elbprinzessin" Rudis fu√üfaule sonst sehr lebenst√ľchtige, lustige Braut. Elbprinzessin, weil sie beim Patschen im Bach ausgerutscht, im Elbwasser badete. Eine kleine noch suchtende, blutige Absch√ľrfung an einem ihrer Ellenbogen zeugt von ihrem Missgeschick, welches sie sch√ľchtern vor uns verbergen m√∂chte, aber nur in einem Versuch endet.
Zum Vergessen ihres unfreiwilligen Bades, uns zur Erholung, finden wir am Ufer der Elbe einen passenden Ort der den hellbraunen k√∂stlichen Tschechischen Saft serviert, der sich dazu bestens eignet. Erst nach ein paar Gl√§sern, als der Wirt mehrmals auf die Speisekarte verweist, machen wir uns davon. Im Hotel wartet die  Halbpension.
So ist es, so kann es bleiben.

Otto Pake

8 Spindlerbaude.

9 Erste √úberfallwehre,

10 Fichten, Bunker,

11 geschwungenes √úberfallwehr

12 mit Moosen bewachsen.

13 Erlebnisbericht

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