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2 mit der Seilbahn

3 hoch

4 zur Schneekoppe.

5 Kalter Wind, erste G├Ąste

6 gute Sicht, Betretungsverbote.

7 Elbtal

8 Abstieg vom Gipfel

9 ├╝ber dicke Steine,

10 Aussichtspunkten,

11 vorbei an Menschenschlangen,

Schneekoppe - Spindlerm├╝hle 2.09.2019 

1 Petzer/Pec, Parkplatz

210 Kronen kostet die Reise von Petzer / Pec pod Snezkou mit der Seilbahn hoch zur Schneekoppe. Etwas muss man schon wandern. Kommt, wenn die Kondition nicht stimmt, schon ins leichte Schwitzen beim Laufen vom Busparkplatz bis zur Talstation der Gondelbahn. Wenn man schon fr├╝h am Fahrkartenschalter steht, ist die Schlange der Gipfelst├╝rmer noch nicht so lang und man kann den einen oder anderen die das gleiche Ziel vor sich haben, auch noch einmal ohne Groll vorlassen und warten bis die Letzten  der Busgesellschaft eintrudeln. Drei wollen von oben zur Spindlerm├╝hle zur├╝ck wandern, die Anderen mit der Seilbahn wieder herunter fahren, da werden dann 300 Kronen f├Ąllig.  Bald haben sich alle ausgekramt und los geht die Gondelreise. Immer zu Viert wird eine der vorbei gleitenden Gondel bestiegen. So ist das angeschrieben. Meist hocken nur zwei Personen mit Blick zum Berg in der Gondel. Ins Tal will niemand schauen und so gondelt die Gondel meist nur halb gef├╝llt in die H├Âhe. Niemand nimmt R├╝cksicht auf die Wartenden die auch zum Gipfel wollen. Als wieder einmal Wartende sich nicht entscheiden k├Ânnen den Talblick zu genie├čen, springe ich kurz entschlossen in so eine der Halbvollen, Rita und Rudi hinterher. "Da ist einer zuviel drin" schallt es aus dem Kreis der Wartenden. Das wissen wir auch, doch schon h├Ąngen wir frei am Seil und das nimmt uns, unbeeindruckt vom leichten ├ťbergewicht der Insassen, mit in die H├Âhe. Schon einmal in den 1970ern sind wir, (ohne Rudi) hier hoch gegondelt. Damals noch im offenen 2er Sessel und nur bis zur Zwischenstation Den Rest mussten wir dann wegen zu starker Winde zu Fu├č bew├Ąltigen. Heute steht die Luft, keine der Gondeln schwankt im Wind. In der Zwischenstation steigen wir alle gemeinsam aus. Lassen den Vortritt den beiden Einheimischen aus unserer Gondel. Die verschwinden im Ausgang. "Zum Gipfel?" h├Âren wir eine Stimme neben uns. "Ja". "Bitte die Karte", wir halten unsere Karten hoch, "wieder einsteigen" wird befohlen. Mit etwas Gl├╝ck schnappen wir noch unsere Gondel. Jetzt, zu Dritt, h├Ąlt das Seil bestimmt! Jetzt wird der Blick zum Berg auch interessant. Am wolkenlosen Himmel , ├╝ber einem fichtenbewachsenen H├╝gel hinter dem er sich bisher duckte, taucht der Gipfel der Schneekoppe auf. Unbeirrt surren die Rollen der Seiltr├Ąger, der eisernen Masten, die Seil, Gondel und uns zum Gipfel tragen. Alles was uns an Gondeln entgegen kommt ist leer. Immer gr├Â├čer baut sie, die Schneekoppe, sich vor uns auf. Pl├Âtzlich wird es dunkel wir d├╝mpeln mit der Gondel durch die Bergstation, steigen aus. Noch eine steile Treppe hoch. Ein k├╝hler Gipfelwind empf├Ąngt uns. Trotzt des Sonnenschein zieht es mir kalt unters Hemd. Stolpere ein wenig unsicher, etwas benommen, wo von auch immer, ├╝ber den groben Gipfelschotter. Noch sind es nur wenige die sich mit uns hier umher treiben. Hat der k├╝hle Windzug sie schon in die futuristische Polnische Baude, die runde h├Âlzerne Kapelle vertrieben? Schnell die Weste an. So geht's mir besser. Rita und Rudi sind da h├Ąrter im Nehmen , die bleiben wie sie sind. Rundblick von der Schneekoppe. Stolpern, so muss man es nennen, von einer Aussicht zur n├Ąchsten. Besuchen die Kapelle, stellen fest, dass es sich im Windschatten ganz gut aushalten l├Ąsst. Als ich die Kapelle wieder verlasse, wieder in die Sonne trete, werde ich regelrecht geblendet. So grell sind ihre Strahlen. Ganz zufrieden bin ich als wir uns auf den Weg zur Schlesier Baude am Fu├č des Gipfel machen. Der Wind ist verschwunden ist. Am Hang, im Windschatten ist es wohlig warm. Die sommerliche Hitze der Sonnenstrahlen bestimmt hier das Geschehen. Wir sind da besser dran als die Menschen die von Polen herkommend zum Gipfel steigen. Sie konnten nicht mit einer Bergbahn den Gipfel  erklimmen, sie m├╝ssen noch ein ordentliches St├╝ck zu Fu├č zur├╝ck legen. Und das machen sie mit gro├čer Freude und Schwei├čtropfen auf ihren Gesichtern.  In gro├čen Verb├Ąnden kommen sie uns von der Schlesier Baude entgegen. Steigen schweigend, nur vereinzelnd gr├╝├čend und schwitzend an uns vorbei. Rastende, am Wegesrand auf Steinen sitzend, l├Ącheln zaghaft, gr├╝├čen nickend.. Wir sind darauf bedacht unsere F├╝├če immer von einem Felsbrocken auf den n├Ąchsten zu stellen, m├╝ssen aufpassen das keiner unter unserem Gewicht ins Wackeln kommt, wir ausrutschen oder den gerade anvisierten Tritt verpassen. Gewaltig aufpassen muss man und trotzt der gl├Ąnzenden Stahlketten, die an Stangen befestigt f├╝r eine gewisse Sicherheit sorgen, muss man stehen bleiben, will man die grandiose Aussicht genie├čen. Steht man, muss den Entgegenkommenden, den wenigen Nachfolgenden der Weiterweg frei gemacht werden und der selbe immer in Augenschein genommen werden. Einen Vorteil haben die riesigen Pflastersteine schon, sie sind zu gro├č um in den Schuh zu springen. Vorteilhaft ist auch beim Zusammenballen von Auf-und Absteigenden die Menschendichte. Es wird zu eng zum Umfallen. So sind wir erleichtert als wir an den Tischen der Schlesier Baude, eingeh├╝llt in einer Grillfahne von Staeks und W├╝rstchen, vorbei wandern. Der abzweigende Weg zur Wiesenbaude ist gesperrt. Bauarbeiten stehen hier an. Bei Wanderfreunden kommt das nicht besonders gut an. Es wird laut gemeckert ├╝ber diesen Zustand. Uns st├Ârt das nicht. Unser Ziel, der Wanderweg zur Spindlerm├╝hle, ist frei. Hatten wir in unserer Sorglosigkeit gehofft die nun folgende Stra├če w├╝rde unseren Beinen und F├╝├čen freundlicher begegnen, sehen wir uns get├Ąuscht. Trotzt ihres freundlichen Aussehen traktiert sie uns weiterhin mit ihren Untiefen.

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12 Drahtseilen,

13 dem Schlesierhaus.

14 auf gepflasterter Stra├če,

15 mit der Schneekoppe im R├╝cken.