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2 in der Altstadt

3 Sonnenuntergang

4 in Tbilisi

5 TĂ€nzerin

6 TĂ€nzer

7 deutsche Straße

8 georgischer Innenhof

9 Terrassenwohnung

10 Hausmauer

11 BrĂŒckenarbeiten

12 Teppich-, TĂŒchermarkt

13 alter Schmuck

14 Platz der Freiheit

7. Tag Georgien - Armenien 

2019.09.21. Tiflis - Tbilisi Georgien. 

1 Mtkvari / Tbilisi

Stadtspaziergang. Schon nach wenigen Schritten, immer bergab, verschwinden wir in den Gassen Tbilisis. Sophia in ihrem Element. ErklĂ€rungen hier, ErklĂ€rungen dort. Sophia kennt sich aus mit der Geschichte Tbilisis. Die "deutsche Straße" mit ihren Jugendstilfassaden, begrĂŒnte moderne Bauten die die Luft der Innenstadt sauberer machen sollen, HĂ€user deren Straßenansichten auf Neu oder wieder auf Alt getrimmt werden, der Innenhof mit seinen Balkonen, seinen Mauern, den leider vergessenen Bewohnern. Verunsicherte Gesichter hinter blassen Fensterscheiben, die Gardinen vor, wieder zurĂŒck schiebend. Balkone mit flatternder WĂ€sche, mit leeren unzĂ€hligen Trockenleinen bespannt. Ein Bild von Trauer und VergĂ€nglichkeit vermittelnd.
Schaufenster ĂŒbervoll, Brautkleider die auf BrĂ€ute warten. Wir queren den Mtkvari. BrĂŒckenbauarbeiten mit spezieller georgischer Sicherung. Sechs Paletten mit SandsĂ€cken beladen halten lange auf dem BrĂŒckengelĂ€nder liegende, den BĂŒrgersteig versperrende "Doppel T TrĂ€ger",  daran hĂ€ngt, hoch ĂŒber dem Fluss, die ArbeitsbĂŒhne der BrĂŒckenarbeiter. Ein Marktplatz der Teppiche, der bunten LĂ€ufer, der farbenfrohen BrĂŒcken. Alles der bunten Vielfalt aufgehĂ€ngt an starken BĂ€ndern zwischen den BĂ€umen. Irgendwann nimmt uns der Bus auf, bringt uns zum Georgischen Kunstmuseum. Eine hochgebildete Dame ĂŒberzeugt uns von dem Können ihrer Vorfahren, ihrer Hinterlassenschaften begleitet uns. Ihr monotoner "Gesang" ermĂŒdet. Ich glaube sie ist dem GlĂŒck genau so nahe wie wir, als wir ihre WirkungsstĂ€tte wieder verlassen. Wieder wird der Platz der Freiheit ĂŒberquert, die große SĂ€ule mit dem vergoldeten Heiligen Georg, dem Drachentöter, der eine lange Lanze in seiner Rechten dem windenden Lindwurm in den Rachen stĂ¶ĂŸt.  Zu Zeiten der Sowjets stand hier Lenin auf seinem Sockel. 1989 musste er dem Heiligen Georg weichen. Die Wasserspiele  in den dreifachen Rundungen die die SĂ€ule umschließen, soll wohl an das ewige Leben erinnert werden.  Nachts wird der Wasserfluss abgestellt. Der Rike-Park wird zum neuem Ziel.  Ein Spaziergang ĂŒber die "GlĂ€serne BrĂŒcke". Eine Bootsfahrt wird angeboten. Wir verschwinden lieber in einer der Laubengassen. Unter blĂŒhenden Pflanzen  lassen  wir uns, trotzt der WĂ€rme der Mittagszeit, einen georgischen Wein schmecken. Der Bus bringt unsere gehfaule Bagage wieder auf die Höhe unseres Hotels. Ein verschwindend geringer Teil nimmt den Anstieg selbst unter die Sohlen.
Mit Siegfried und Renate aus Salzgitter landen wir in einer kleinen Schenke mit Gartenblick. Der Nachmittag wird kĂŒhl, der Tschatscha willkommen. In einer Wasserflasche abgefĂŒllt wird der Tschatscha, von einer deutsch sprechenden jungen georgischen Frau an den Tisch gebracht, die bereitstehenden GlĂ€ser gefĂŒllt. Wir westlichen Exoten, wie auslĂ€ndische Prinzen, Prinzessinnen verwöhnt. Mit einem Glas ist es da nicht getan. Es wird eins mehr. Macht aber nichts bis zum Abendessen bleibt uns noch Zeit. Selbst ein kurzes ErholungsschlĂ€fchen kann noch erfolgen. Besuchen unseren Aussichtskasten, den FrĂŒhstĂŒck und Speiseraum im Hotel. Gerade verschwindet die Sonne hinter den HĂŒgeln, gleitet ihr Licht von Anhöhe zur Anhöhe der gegenĂŒberliegenden HĂŒgel bis Nachtwolken alles verfinstern, die letzten Sonnenstrahlen verlöschen. Mit dem Bus geht es zum Abschiedsabend, den letzten Abend in Georgien. Wieder ist ein tolles Lokal fĂŒr uns ausgesucht. Ein frĂŒheres Wohnhaus aus roten Backstein, umgewandelt zum Lokal mit mehren Gaststuben. Wieder das georgische Mahl. Wieder mit kleinen Variationen der Vorspeisen. Die Hauptspeise zu Ende des langen Mahls ist nur noch etwas fĂŒr die Nimmersatten. Die Nachspeise fĂŒr die ganz SĂŒĂŸen. LĂ€rm und Musik aus den unteren RĂ€umen. Mich treib's zur Toilette. Bleibe ihr aber vorlĂ€ufig fern, sehe den Tanzpaaren, dem Tanzpaar zu, das nach den KlĂ€ngen Georgiens seine Kunst vorfĂŒhrt. Warte spĂ€ter oben am Tisch unseres Speiseraum, auf die Musiker, die TĂ€nzer. Es dauert. Endlich tauchen sie auch bei uns  auf. Noch wĂ€hrend sie mit ihrem Aufbau ihrer Musikanlage beschĂ€ftigt sind, werden wir zum Bus gedrĂ€ngt ins Hotel abgeschoben. Vergeblich mein Warten auf die grazilen Bewegungen der TĂ€nzerin, auf die feurigen, wenn auch nur gestellten  leidenschaftlichen Blicke des TĂ€nzers, dem Schmelz der TĂ€nzerin. So vergeht der Abend  mit einer kleinen EnttĂ€uschung.

15 Taverne

16 GlĂ€serne BrĂŒcke zum

17 Rike-Park

18 im Kneipenviertel

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