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2 Es ist ein Kreuz

3 mit unserem Sonnenst├╝bchen

3a unseres Harzklubs

4 trauriger Rest

5 am Basteborn

6 Tausendg├╝ldenkraut

7 Buchenfarn

8 Rinnsal in der Fl├Ąche der Baste

9 kleine Wildnis

10 in der Baste

Seite 2... Marienbruch 

1 Waldameisen der erste, eingekaufte Haufen

Gro├če, von ihr aufgetragene Haufen im lichten Schatten der Fichten. Was wird aus ihnen wenn die Fichten verschwunden, sie ihrer "K├╝he" den Fichtenl├Ąusen beraubt sind? Sterben sie oder wandern sie zu neuen Standorten die noch Fichten tragen? Gestorben ist auch unser Sonnenst├╝bchen. Dies war ein Refugium der Mitglieder des Harzklub Bad Harzburg. Hier wurde gemeinsam gelernt, gefeiert, gelacht. Oft war auch nichts los und die Ameisen waren allein in der H├╝tte, denn f├╝r Vorbeikommende war sie verschlossen. Doch das "Sonnenst├╝bchen" bot auch Sitzpl├Ątze in einer Laube im  Giebel, an Ost-, S├╝d- und Westseite. Jeder war willkommen, konnte rasten, sein Mitgebrachtes essen bzw. trinken. Zwar krabbelten auch hier Ameisen umher, doch was macht das. Ihr Leben, ihr Gekrabbele geh├Ârt halt unbestreitbar zum  Wald. Nur als sie ihren Lebensraum in das Zwischendach der H├╝tte, in die Schr├Ąnke und Schubladen ausbreiteten, auf den St├╝hlen und B├Ąnken im Inneren ihre Burgen bauten, da waren sie nicht mehr willkommen. Und was so ein richtiges Ameisenvolk ist das machten sie den wackeren Streitern des Harzklubs, die mit Schaufeln und Besen  sie von der Decke klopften, auf dem Boden zusammen kehrten, sie ins Freie bef├Ârderten, nachhaltig klar. Uns vertreibt ihr nicht aus der trockenen Bude. ├ťber die drei kleine Dosen: "Ameisenvertreiber", die wir aufstellten h├Ârte man sie lachen. Statt zu verschwinden beriefen sie ein gro├čes Sit-in, einen Sitzstreik  ihrer gesamten Sippe ein. Alle kamen. Sie setzten sich zwar nicht, sie sind ja emsig, sie blieben einfach.


Die Harzburger ergaben sich, verschwanden. Die H├╝tte wurde der Forst zur├╝ckgegeben, der Pachtvertrag gek├╝ndigt. Da nun die Ameisen das Sagen hatten, die Forst keine Pachte mehr bekam, wurde kurz und b├╝ndig "Tabula rasa" gemacht. Ein Bediensteter der Forst zers├Ągte die Au├čenb├Ąnke, die B├Ąnke in der Laube im Giebel, schlug ein paar Bohlen kreuzweise vor den Laubeneingang. Schmiss den ganzen zerlegten Plunder hinter die H├╝tte. Schaffte aber nicht alles, denn der Feierabend nahte, ein paar Pf├Ąhle noch in den Boden geschlagen, ein paar Schwarten davor genagelt und Feierabend! So ist wenigstens mein Eindruck wenn ich das hinterlassene Chaos  betrachte. Unser "Sonnenst├╝bchen" begl├╝ckt so noch immer die Vorbeikommenden. Irgend einer von diesen hat wohl den umliegenden M├╝ll eingesammelt. Der hat jetzt einen versteckten Platz in der linken Seite der Laube gefunden.
Noch immer deutet ein kleines metallenes Schildchen an einem Brett an der Ostseite der H├╝tte auf den ausgeschiedenen P├Ąchter: "Harzklub Bad Harzburg, gest. v. d. Wandergruppe". Gemeint sind die zers├Ągten B├Ąnke die hinter der H├╝tte so langsam verrotten sollen. Das tun sie aber nicht, sie sind wetterfest angestrichen.
Weiter geht es auf dem Luchsweg zum Basteborn.
Der Luchsweg bildet hier die Grenze zwischen der Forst und dem National Park. Auch die Baste ist Grenzbach bis zur Radau. Die Grenze des NP zieht dann weiter entlang  der Abbentr├Ąnke (die auch hier in die Radau m├╝ndet), bis hoch zum  Kaiserweg, zum Sellenberg. Hier folgt sie dem Kaiserweg bis zur Fahrstra├če zur Eckertalsperre. Schwenkt nach Nordwesten zum Taternbruch, zum Radauwasserfall um neben der B4 Bad Harzburg zu erreichen. Dieser eindringende Schnippel von B4, Radautal, bis Kaiserweg und Sellenberg ist, da hier wichtiges Gestein f├╝r den Stra├čenbau ansteht, vorausdenkend nicht in den NP einbezogen
Das s├╝dwestlich liegende Marienbruch  ist  wie gesagt National Park. Er unterliegt keinem wirtschaftlichen Ertragsdruck.
Die beschriebene ├Âstliche Seite geh├Ârt der Nieders├Ąchsischen Landesforst die erfolgreich ihre Wirtschaft zu f├╝hren hat. Dies ist aber durch die St├╝rme, der andauernden Trockenheit, dem Vermehrungsdruck der Borkenk├Ąfer sehr schwer zu erf├╝llen. Ein im Auto vorbeikommender Forstmann h├Ąlt. Worte der Begr├╝├čung. Fragen nach woher, wohin. Was wo bl├╝ht und w├Ąchst. Er schildert die Schwierigkeiten die der Waldumbau ihm bereitet, dass der Favorit, die Buche in ihrer Jugend den Schatten der Fichte braucht um vor Sonne und Fr├Âsten gesch├╝tzt unter dem Nadeldach wachsend, ihre Jugend verbringen zu k├Ânnen. So bleiben in manchen Abschnitten abgestorben Fichten als "Schattenspender" stehen. So wird versucht der Buche einen Vorsprung vor dem Anflug von nicht gew├╝nschten Gr├Ąsern, vor Weide, Birke und der Vogelschi├čvermehrung von Eberesche zu geben. Sorgenvoll ist der Beruf des Forstmanns im Jetzt. Aber sch├Ân wird er immer bleiben! So unser Eindruck nach unserer Verabschiedung.
Born, ein alter Name f├╝r Quelle, so m├╝sste also hier der Bach, die Baste, ihren Ursprung haben. Das ist aber nicht so!. Die Baste, sammelt ihr Wasser in der Baste. Dies ist die leicht geneigte Fl├Ąche n├Ârdlich der Lerchenk├Âpfe / Torfhaus,  zwischen der Bundesstra├če 4 und unserem Salzstieg. In dieser feuchten Fl├Ąche flie├čen viele kleine Rinnsale und Flie├če. Wo sich diese vielen kleinen Flie├če treffen, an diesem Treff, franz├Âsisch: Baste, (bestimmt war hier ein franz├Âsisch sprechender Forstmann der Namensgeber oder das Franz├Âsische war in, so wie heute das Englisch), also ab hier, nach dem Treffen der kleinen Flie├če, tr├Ągt der Wasserlauf, der kleine Bach, den franz├Âsischen Namen Baste.  Nicht sehr lange, dann springt sie mit freudigem hellen Geplapper in die Radau.
Auch vom Marienbruch rinnen kleine Flie├če zur Baste. Sie entw├Ąssern das Marienbruch nach Osten. Beide, das Marienbruch sowie die Baste sind sumpfige Niedermoore, wobei im Marienbruch das Hochmoor, das Moor "├╝ber" der Wasserfl├Ąche, oft ├╝berwiegt. Die anstehende Torfschicht, gebildet aus den Torfmoosen aus der Familie der Sphagnum Arten, hier st├Ąrker ist als die in der Baste.

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11 Admiral

12 Sumpf und

13 Fichtenwald in der Baste

14 Sumpfmoos