WillkommenWanderungenWanderstreckenGasth├ĄuserServiceKontakt

Seite2 

1 Das Acker-Stiem├╝tterchen,

Der Wiesenweg rechts neben dem Kattenbach, vorbei an einem verkrauteten Komposthaufen, bringt uns zu einer Gruppe, alter von den St├╝rmen der Vergangenheit zerzausten Weymouthskiefern / Pinus strobus. Diese kleine Gruppe der f├╝nfnadeligen Kiefern sind ein westliches, immergr├╝nes Bollwerk des Heinischen Bruchs, nehmen den anbrausenden Windb├Âen ihre zerst├Ârerische Kraft. Der Kattenbach ist zugerankt von Brombeeren, ├╝berwachsen von Wei├čdornstr├Ąuchern. In ihrem Schatten bl├╝ht der Lerchensporn, auch der Waldgelbstern behauptet sich zwischen den Mieren, den treibenden Grashalmen. Selbst der Gemeine Wei├čdorn / Crataegus laevigata, leicht an seinen nur in der vorderen H├Ąlfte wenig gelappten Bl├Ątter zu erkennen, treibt schon Knospen. Er muss sich noch eine Weile gedulden, noch ist seine Zeit mit dem Erbl├╝hen nicht gekommen. Das macht ihm erst einmal die Hainbuche vor. Die hat ihre gr├╝n-rot-braunen K├Ątzchen schon in den Wind geh├Ąngt. Sie ist nicht wie der Wei├čdorn vom Insektenflug abh├Ąngig, nicht darauf angewiesen. Die Hainbuche vertraut ihren m├Ąnnlichen Bl├╝tenpollen dem Winde an. Hofft, der Wind wird es schon richten mit der Best├Ąubung einer der wartenden weiblichen Narben in der N├Ąhe oder der Ferne. Klappt das, dann kommt es auf die Kraft und St├Ąrke des Pollenkorns an. Ist er der Erste mit seinem Pollenschlauch beim Fruchtknoten, so kann er seine Gene fortpflanzen. Schwer hat es der Arme schon sein Ziel zu erreichen!
Am Kammweg des Butterbergs bl├╝ht ein M├Ąrzveilchen am Fu├če einer Rotbuche. Einzelne Spitz-Ahorne schm├╝cken sich mit ihren gelbgr├╝nen Bl├╝ten. Aprildunst schwebt von den Bergen herunter, legt sich, heute am 4. April ├╝ber das Land.
Es folgen ein paar durchwachsene Tage wie uns der April h├Ąufiger schenkt. Dann, am 13. die wei├če ├ťberraschung, mit der immer gerechnet werden muss, aber trotzdem immer eine bleibt.
Der Winter ist f├╝r zwei Tage zur├╝ck. Doch wie Johann Wolfgang von Goethe schon im Osterspaziergang schrieb: "Doch die Sonne duldet kein Wei├čes-----", so kommt es auch bei uns. Am 21.4. ist zwar erst Ostersonntag, doch der Schnee ist am 15. schon wieder verschwunden. In den G├Ąrten am Butterberg bl├╝hen die Osterglocken, der Gundermann krabbelt  zwischen den Gr├Ąsern umher, zeigt seine kleinen blauvioletten Lippenbl├╝ten, Die Bl├╝tendolden der Bergenien strahlen in Wei├č und kr├Ąftig Rosa, auch die vorj├Ąhrigen gepflanzten Aurikel bl├╝hen im Beet in wei├č, in dunkelrot mit gelber Mitte. Von der Osterwanderung am Huy: Aspenstedt - Sargstedt, bringen die Wanderer staubige Stiefel mit nach Hause. Zu trocken, zu regenarm, zu sparsam mit dem ben├Âtigtem Nass, war der April.

11 Narzissen

12 Bergenienbl├╝te

13 nach der Osterwanderung

14 Aurikeln bl├╝hen im Garten

Datei zum Drucken als pdf

  1. Drucken!

Zum ├ľffnen dieser Datei ben├Âtigen Sie den Adobe Acrobat Reader, welchen Sie auf nachfolgender Internetadresse kostenlos herunterladen k├Ânnen: