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2 in den Koppeln

3 Teiche am Schlackentalsbach

4 Eis auf dem MĂŒhlbach

5 Alte Schlewecke

6 SchutzhĂŒtte

7 Goldbach / GlÀsecke

8 Granit-

9 Wollsackverwitterung

10 auf der Stiefmutter

11 Fichten, Douglasien, Himbeeren

12 der Granit weist zum

Die GlĂ€secke... (GlĂ€seke) 

1 Standort der ehem. GlashĂŒtte

Nördlich vom Röhrtanz 623m in der flachen sumpfigen Mulde zwischen der Stiefmutter 591m und der an der KĂ€stestraße gelegen SchutzhĂŒtte Alte Schlewecke da plĂ€ttert es schon ein wenig. Da haben sich die drei kleinen Rinnsale die den Bruch, die sumpfige Mulde entwĂ€ssern, mit dem Goldbach, der sein Wasser in der Senke zwischen Röhrtanz und Morlberg 597m sammelt, zu einem kleinen Bach zusammen gefunden. Hier gurgelt es zwischen den Granitsteinen hier springt das dunkle Wasser ĂŒber von Moospolster bedeckte Steine zu Tal. Auf alten Karten ist es der Goldbach der hier ins Tal zwischen Stiefmutter und GlĂ€sekenberg auf der westlichen Seite, dem Elfenstein im Osten zu Tal springt. FĂŒr uns, die hier Zuhause sind, ist es hier, an "Alte Schlewecke", schon die GlĂ€secke. Nicht erst nachdem der Bornerbach, der von westlicher Seite des Elfensteins  sein Wasser bekommt, in den Goldbach mĂŒndet. Ab hier wird der Name des Baches offiziell zur GlĂ€secke. Nur ob sie nun mit -ck- oder nur mit einem -k- wie der GlĂ€sekenberg (bei uns GlĂ€sekenkopf) geschrieben wird bleibt im Dunkeln. Aus ihrem dunklen Untergrund wird ihr Wasser aber schon seit mehreren Jahren abgefangen und im WasserbehĂ€lter GlĂ€seckental gesammelt. Von hier wird das Trinkwassernetz Harzburgs mit ihrem weichen Wasser ergĂ€nzt, die WasserqualitĂ€t  angehoben. Ihr Bachwasser, ihr OberflĂ€chenwasser wird kurz vor dem WasserbehĂ€lter noch einmal in zwei Arme aufgeteilt. Nach Westen zweigt der MĂŒhlenbach ab. Die GlĂ€secke trollt sich weiter nach Norden. Rinnt an ihrem Namensgeber, einer lĂ€ngst vergangenen GlashĂŒtte vorbei, quert den Stadtstieg, lĂ€sst das Vorwerk des ehemaligen GestĂŒts rechts liegen. Links wird jetzt Golf gespielt. Fließt unter dem RennbahngelĂ€uf hindurch, wird noch einmal kurz sichtbar um dann unter dem SportgelĂ€nde in einem Kanal, einem Wasserlauf, zu verschwinden. Kommt wieder ans Licht, speist den kleinen Teich des Seejagd-Rennen der Harzburger Rennwoche, verschwindet wieder kurz in einem Rohr, um durch den Garten des anschließenden GrundstĂŒcks (frĂŒher Marx), wieder Luft und Sonne zu schöpfen. Verschwindet wieder im Rohr, quert in Finsternis den Herbrink, den ersten Parkplatz des Silberborn-Schwimmbads, nimmt unterwegs das Restwasser  des Schlackentalsbach auf, fließt immer noch verborgen, unter der alten B6 hindurch und der Sonnenschein hat sie wieder. Sie duckt sich kurz unter den Ellernweg und fließt zwischen Wiesen, Pappel und Eschen, Hasel und Holunder, zu den ersten, frĂŒher landwirtschaftlichen Höfen (Niemeyer u. Dammeyer), von Schlewecke.  Auf diesem StĂŒck ihres Laufes kann es passieren, dass sie trocken fĂ€llt, ihr letztes Wasser sich beleidigt von den vielen Untaten die man ihr bis hier schon angetan hat, in den Untergrund zurĂŒck zieht. Schmollt sie nicht und fließt weiter, verschwindet sie ein letztes Mal in einem Wasserlauf um hinter dem Kirchenbrink, nördlich der Schlewecker Kirche, sich mit dem MĂŒhlenbach, ihrer abgezweigten Schwester, wieder zu vereinen.
Meistens ist die GlĂ€secke friedlich. Nur manches mal hat sie die Faxen dicke. Dann schwillt sie an. Kommt angerauscht wie eine dunkelbraune Furie. Verstopft ihre DurchlĂ€sse, ihre WasserlĂ€ufe. Dann findet sie den Weg in die Keller, nagt am Fundament der GebĂ€ude, unterspĂŒlt ihre Ufer. Dann herrscht Aufregung bei Haus-und Gartenbesitzer in Schlewecke. Doch schnell wechselt sie ihre Meinung. Ihr Zorn ist schnell dahin. Friedlich, kein WĂ€sserchen trĂŒbend blinkert sie, wo sie das noch kann und darf, weiter durch den Ort.

Springen wir etwas zurĂŒck, zum Abzweig des MĂŒhlenbaches.
Schon lange ist die kleine Staustufe die den Wasserstrom in den MĂŒhlenbach regelte verfallen. Ein paar dicke Steine, ein paar angeschwemmte Kiesel haben das jetzt ĂŒbernommen und wenn keine spielenden Kinder oder ein dĂ€mlicher Unwissender daran umher prokelt, oder das Wasser selbst fĂŒr VerĂ€nderung sorgt, funktioniert das mit dem Wasserfluss  einwandfrei und dauerhaft.  Zwei BrĂŒcken sorgen dafĂŒr, das sein Wasser unter dem Herbrink, dem Gatterweg hindurch am oberen Rand der Koppeln, auf denen Pferde oder Rinder weiden, unterhalb des GlĂ€sekenkopfes erst westlich, dann in nördliche Richtung wechselnd mit leichtem GefĂ€lle dem Stadtstieg zustrebt. Kurz vor diesem nimmt sie den Schlackentalsbach, der vorher noch zwei Teiche mit Wasser fĂŒllt, auf. Ein Betonrohr leitet das Wasser unter dem Stadtstieg hindurch zur anderen Seite. Hier ist der neuralgische Punkt, hier muss der MĂŒhlenbach das uralte Bett des Schlackentalsbach queren. Mit ganz wenig GefĂ€lle, mehr söhlig, in einen aufgeschĂŒtteten kleinen Damm rinnt der MĂŒhlenbach quer zum GefĂ€lle des schrĂ€gen Hanges dahin. SchlĂ€ngelt sich, wenn die Höhe ĂŒberschritten ist, tief im Graben eines kleinen namenlosen  Gerinnes, das in den Wiesen unterhalb des CafĂ© Goldberg entspringt, hier vom  kĂŒnstlichen MĂŒhlbach aufgenommen wird. Der hat nun das Sagen. Er ĂŒbernimmt  die Rinne des namenlosen Fließes als eigenes Bachbett. Nimmt bevor er die alte B6 unterquert den StrĂŒlleckenbach, der sĂŒd-westlich von CafĂ© Goldberg, auf dem Goldberg zu rinnen beginnt, auf. Der Bohlweg in Schlewecke wird unterquert und bevor der Langenberg den MĂŒhlbach zu einer rechtwinkeligen Kurve nach Osten zwingt, kommt noch ein GeplĂ€tscher von Göttingerode, vom sĂŒdlichen Hang des Langenbergs zu ihm. Dies kleine Fließ ist in der Regel Ă€ußerst dĂŒrftig, geht  unbemerkt im MĂŒhlbach auf.

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13 Quarzit

14 Abschlag MĂŒhlbach

15 GlĂ€seckenbrĂŒcke, oben der MĂŒhlbach

16 die GlÀsecke