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2 Sachsenstein

3 Sachsenberg

4 Warziger Dr√ľsling

5 Hakenförmige Säulenflechte

6 Winterstimmung

7 am Kreuz des Deutschen Osten

8 Fruchtstände des Salbeiblättrigen Gamander

9 beim Abstieg

Zur√ľck zur Gegenwart am 11.11.2018. 

1 Kreuz des Deutschen Osten

Eingeladen hat der Burgbergverein. Er feiert auf dem Gro√üen Burgberg bei G√§nsebraten und weiteren Gen√ľssen, den Geburtstag Heinrich des IV. Wir sitzen bei Wein und Bier an zwei langen Tischen, freundlich, etwas verhalten lustig beisammen. Verhalten weil sich viele des Vereins lange nicht mehr gesehen haben, der Name des Tischnachbarn nicht gleich gefunden wird. Unser Vorsitzender gibt, nach seiner Begr√ľ√üung, zwischen den Speiseg√§ngen launige Episoden, kurzweilige Geschichten, Zukunftspl√§ne zum Besten. Das neue Buch das die Geschichte des Aktienhotel Harzburger Hof zum Thema hat wird zum Kauf angeboten. Sch√∂ne alte Bilder schm√ľcken den Band. Wie sich Harzburg ver√§ndert hat! Das muss den Engl√§ndern auch einmal klar gemacht werden, wenigsten den Nachkommen der nach dem Kriege hier einquartierten Soldaten. Bestimmt deshalb die langen englischen Texte.
Die servierte K√ľrbissuppe hervorragend. Die gro√üe G√§nsebrust schmackhaft, ihre labbrige Haut, das mit dem knackigen Kross klappte wohl nicht, verschwindet unter dem bissfesten Rotkohl, der dunklen. gutschmeckenden So√üe. Zwei mit Butter √ľbergossene Th√ľringer Kl√∂√üe als Grundlage und Kr√∂nung. Bald klappern nur noch Gabel und Teller, sonst herrscht Gespr√§chsstille.  Zum Nachtisch steigt der Pegel wieder an. Es wird hofiert, ein l√§ngst f√§lliges Gespr√§ch gef√ľhrt, der beim Ankommen √úbersehende begr√ľ√üt. Schnell vergeht der freundliche Abend. Bald dr√§ngeln die Ersten zum Aufbruch. Die Sonderfahrten der Bergbahn endet um 22 Uhr. Keiner will der Letzte sein, die letzte Fahrt verpassen. So l√∂st sich die Geburtstagsfeier von Heinrich den IV. nach der Speisung dem Nach- und Schlummertrunk langsam auf. Der Kellner tut sich etwas schwer mit seiner Abrechnung. Er tippt auf seinem elektronischen Tablett umher. Das rechnet im Nu den zu zahlenden Betrag aus. Seltsam ist nur dass mein Gegen√ľber, trotzt der unterschiedlich ausgetrunkenen Fl√ľssigkeiten, die gleiche Summe wie ich zu zahlen hat. Was es f√ľr Zuf√§lle gibt! Leider wird auch kein ausgedruckter Zettel des Rechnungsbetrages ausgereicht. So viel gibt das elektronische Tablett nicht her. Die neuen Zeiten der Gastronomie auf dem Burgberg haben sich seit Heinrich des IV. nicht viel ver√§ndert. Wie zu damaligen Zeiten √ľblich wird das bessere und das niedrige Volk, heute die Vereinsmitglieder, zur Sause eingeladen. Die folgen auch freudig der Einladung. Werden mit launigen Gespr√§chen eingefangen, sp√§ter abgef√ľttert, dann abkassiert und da nur wenige den Berg zu Fu√ü verlassen wollen, werden sie von den Fahrzeiten der Schwebebahn gen√∂tigt, den Saal zu r√§umen. Das bringt nat√ľrlich auch einen Vorteil. Der Gast vor der T√ľr braucht sein Portmonee nicht zu √∂ffnen. Wo es Vorteile gibt da gibt es nat√ľrlich auch Nachteile. Ein Gastwirt sagte einmal zu mir, als die Feier den H√∂hepunkt anscheinend schon √ľberschritten hatte,  ich ihn fragte: "M√ľssen wir Schluss machen?" "Warum, von einem Gast vor der T√ľr kann ich nicht leben". Ein klein wenig fr√∂steln ist noch beim Warten auf die Gondel der Bergbahn angesagt. Der Wind bl√§st stark. "K√∂nnen die √ľberhaupt noch Fahren"?
Ein Klingeln ertönt, die leere verschlossene wartende Gondel verschwindet in die Tiefe. Die von unten bringt den Schaffner oder ist es der Gondoliere, vom Tal zu uns herauf. Schnell hinein und ab geht es hinunter. Ein kurzer Stopp bringt Unruhe. Es ist die Vorbeifahrt der leeren bergfahrenden, im Wind schwankenden Gondel, die am Mittelmasten zur Sicherheit sehr langsam erfolgen muss. Unsere ist schwer genug. Soll wohl auch so sein nach dem großem Mahl zu Ehren der Geburt Heinrich des IV. am 11.11.1050 zu Goslar.

Otto Pake

10 zum Wolfsstein

11 das Zitronengelbe Reisigbecherchen

12 Hausgiebel am Wolfsstein

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