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2 Drei Siebenpunkt-Marienkäfer

3 in Deutscher Mistel

4 Zieräpfel, das Amselfutter!

5 Rotbuchentor beim Abbenroderstieg

6 Deutsche Mistel

7 Dachziegelartig √ľbereinander,

8 der Graue Feuerschwamm,

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1 auf der Suche nach Geschwistern

Der Feldahorn hat seine Bl√§tter  mit silbernen P√ľnkchen und den schwarz-braunen Flecken,des Ahorn-Runzelschorf geschm√ľckt. Vertrocknete Zweige des Spitzahorn halten ihre braunen Bl√§tter noch fest, tun so als ob sie sie wieder ergr√ľnen wollen. Daraus wird wohl nichts. Eine starke Buche schm√ľckt ihren Stamm mit vier √ľbereinander liegenden h√ľbschen braunwei√üen Fruchtk√∂rpern des "Grauen Feuerschwamm". Sie hat den Lebenskampf verloren, kann sich dem zersetzenden Myzel des Pilzes nicht mehr erwehren, erwartet ihren schleichenden, baldigen Tod.
Am Nordhang grasen sechs Esel letzte Halme ab. Als wir sie betrachten macht sich ein Feldhase auf die Socken, ist mit drei, kurz die Richtung wechselnden Sätzen, verschwunden.
In unserem Garten l√∂sen sich die gl√§nzenden schwarzen Samen der Strauch-P√§onie aus ihrer Fruchth√ľlle, t√§uschen ein herbstlich Bl√ľhen vor. In einem alten Bl√ľtenstand der leicht behaarten, harten braunen Fr√ľchte der Deutschen Mispel / Mespilus germanica hat sich eine dreier Gruppe vom Siebenpunkt-Marienk√§fer zur√ľckgezogen. Sch√∂n gesch√ľtzt unter den noch gr√ľnbraunen Kelchbl√§ttern, die die Frucht noch mit Assimilaten versorgen, verleben sie den Tag.
Unser Zierapfelbaum, von einem Amsel-, Drosseltrupp begutachtet, verstreut seine kleinen roten √Ąpfel unter seiner Krone. Letzte wei√üe und rote Rosen vor der Terrasse. Braun sind die Bl√ľtenst√§nde der Rudbeckien. Die Herbst-Anemonen / Anemone japonica var.tomentosa bilden auf ihren kugeligen Fruchtst√§nden  wei√üe, an Watte erinnernde Ach√§nen, die, wenn der Wind st√§rker wird, davon getrieben werden. Die verbl√ľhten St√§ngel des Staudenphlox haben ihre Sch√∂nheit verloren, stehen nur noch grau umher. Daf√ľr bl√ľhen, sozusagen als fr√ľhlingshafter Nachschlag noch einmal die Aurikeln. Silberhell strahlen die Triebe des Steppen-Salbei unter den blutroten Bl√§ttern der Parrotie / Parrotia persica. Der Friede, den der Butterberg ausstrahlt , ist zur√ľck.
Ein wenig bleibt die Traurigkeit √ľber die zerst√∂rte Heimat der Hornissen im Herzen. Hoffentlich sind sie, die sch√∂nsten und gr√∂√üten Vertreter der " Sozialen Faltenwespen" im kommenden Jahr wieder vertreten. Der Butterberg mit seinem vielen Todholz gibt ihnen dazu beste Lebensgrundlagen. Hoffentlich hat die K√∂nigen die Zerst√∂rung ihres Nestes √ľberlebt, einen sicheren Platz zum √úberwintern gefunden. Dann werden sie wieder schwirren, die Hornissen, und Wespen jagen rund um die sommerlichen Kaffeetafeln am Butterberg.
Noch immer ist es leicht am Regnen. Herbstzeit.

Otto Pake

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9 Unterseite

10 Grauer Feuerschwamm an Rotbuche

11 keine Rehe, sondern

12 drei Esel am Nordhang