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2 mit Orchis mascula

3 Stattliches Knabenkraut

4 Gro├čes Zweiblatt

5 Wiesenpfleger

6 Berg-Eidechse

7 Wei├čes Waldv├Âgelchen

8 Braunrote Stendelwurz

9 ganz intensiv

10 Karstwand

Seite 2 

1 Orchideen-Wiese

Erst sp├Ąter waren dann die Soldaten von Freund und Feind an der Reihe. Heute kann man sich bei einem Besuch des Heimkehle-H├Âhlenerlebnis-Zentrum, einschlie├člich des idyllischen Gasthauses, die Vergangenheit der Willk├╝r gedanklich vorbeiziehen lassen! Ein Besuch lohnt sich.Warum aber die Autofahrer hier im Wald mit einer Parkgeb├╝hr abgezockt werden ist mir ein R├Ątsel. M├╝ssten doch Gasthaus und Heimkehle ├╝ber jeden Besucher erfreut sein! Mich st├Â├čt diese Art von Einnahme vor den Kopf und von einem Besuch beider Einrichtungen ab. Es wird auch Zeit dar├╝ber nachzudenken wo ich f├╝r die Nacht bleibe. Hoffe in dem Hotel  Kalkh├╝tte mitten im Alten Stolberg gelegen, unter zu kommen. Wenn nicht da, dann aber bestimmt in Steigertal, da wei├č ich gibt es ein Gasthaus mit Bettenangebot. An der Reesbergdoline steht der Stempelkasten 214. Etwas verloren steht er am Rand der gro├čen Doline. Wirkt etwas fehl am Platz inmitten des langsam vergehenden, Fr├╝chte tragenden B├Ąrlauchs, der die Dolinenh├Ąnge erobert hat. Als ansteigender Trampelpfad durch sein duftendes, vergilbendes Gr├╝n f├╝hrt der Karstwanderweg weiter. Hohe alte Buchen, Berg- und Spitzahorn, ein paar alte Eichen, Hainbuchen und Haselstr├Ąucher lassen nur noch wenig Licht den Boden erreichen. Nur an den Wegr├Ąndern, den kleinen Lichtungen ist es noch gr├╝n, w├Ąchst die Echte Steinsame, der T├╝rkenbund, die Wei├čwurz, die Tollkirsche, Hainkohl, Mauerlattich, das bl├Ąuliche Waldlabkraut. Alte Grenzsteine tauchen immer wieder auf, verweisen auf die Landesgrenze des Churf├╝rstentums L├╝neburg-Braunschweig / Churf├╝rstentum Hannover:
Das springende Pferd / Ross auf der einen Seite der Steine.
Auf der anderen Seite schreitet der L├Âwe als Zeichen der alten Grafschaft Th├╝ringens / Churf├╝rstentum Sachsen. Alle Steine sind h├╝bsch nummeriert, wobei der Stein 100, n├Ârdlich der Kalkh├╝tte als besonderes Wanderziel gilt.  Es ist dunkel geworden unter den B├Ąumen. Wolken haben sich vor die Sonne geschoben. Leichtes Grummeln in der Ferne. Das Hotel Kalkh├╝tte kommt in den Blick, gleichzeitig fallen erste dicke Regentropfen. Nicht dicht bei dicht, sondern in weiten Abst├Ąnden platschen sie auf die Erde. Hadere mit dem Schirm aufspannen. Leicht angefeuchtet trete ich an den Tresen das Empfangs. "Kann ich helfen" werde ich angesprochen? "Bestimmt.Ich m├Âchte ein Zimmer f├╝r die Nacht". "F├╝r die Nacht"? "Ja". "Einen Moment". Es wird gebl├Ąttert, in den PC geschaut. Zwischendurch werde ich mit fragenden Blicken quasi durchleuchtet. Mit: "Bin gleich wieder da" verschwindet der junge Mann. Kommt mit seinem Chef zur├╝ck. "Sie m├Âchten ein Zimmer f├╝r die Nacht"? "Ja". Wieder wird gebl├Ąttert, der PC zu Rate gezogen. "Ein Einzelzimmer". Kopfnicken. "Ich gebe ihnen ein Doppel als Einzel. Ist das okay? "Klar, danke". Sp├Ąter beim Abendbrot stellt sich dann heraus, dass au├čer mir nur noch wenige G├Ąste das Haus bev├Âlkern. Der lustige Trennt der Hotellerie erst einmal den Gast ein wenig zu verunsichern, ihn bei noch so schwacher Hotel-Belegung, erst einmal warten zu lassen ist wohl ├╝blich geworden! In meinem h├╝bschen, gro├čen  sauberen Zimmer das ich bekomme, schallt der Abendgesang der V├Âgel. Flederm├Ąuse huschen lautlos durch den Abend. Der Waldkauz  ruft sein "komm mit" h├Ąngt sein "u-u-u-u-u-" hinten dran. Morgen folge ich seinem Rufe. Jetzt wird erst einmal gepennt!
                   Otto Pake

11 Queste

12 Karstweg

13 Schwefel-Porling

14 Kirche Questenberg

15 Das Tor

16 zur Questenburg

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