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Wei├čenstadt, Mittelndorf....Dienstag den 21.06.2016 

1 CP.-Wei├čenstadt am See

Schon bald nach Mitternacht f├Ąngt es an zu tropfen. Schnell noch einmal zur Toilette, denn ganz so prall ist das nicht wenn der Regen runter drischt und man das ├ľrtchen aufsuchen muss. Da hilft der Schirm nicht so viel. Beine und F├╝├če werden immer nass auf dem Weg hin und zur├╝ck auf dem besagtem Wege. H├Ârst du die ersten Regentropfen klopfen, mach dich auf zum Topfen! Das bringt auf jeden Fall erst einmal Ruhe in den Schlafsack. Nur wenn's l├Ąnger dauert mit dem Tropfen, dann wird's bitter!
Am Morgen biegen sich die B├Ąume im Wind. Feuchte Nebelluft treibt vom See kommend ├╝ber unsere Wiese. Spannen unseren Angelschirm ├╝ber Tisch und Stuhl. Halbwegs trocken sitzen wir beim Fr├╝hst├╝ck. Nass packen wir unser Zelt ein. Es gibt keine Chance es am Morgen trocken in die H├╝lle packen zu k├Ânnen. Normal nicht weiter schlimm, denn der Abendwind pustet es in 10 Minuten trocken wenn es dann wieder aufgebaut da steht. Heute aber haben wir ein Zimmer gebucht. In Mittelndorf im Gasthaus "Am Weinberg" wartet es heute Abend auf uns. Da wird es mit dem Zeltaufbau heute nichts werden. Wer wei├č schon was kommt, warten wir's ab. Nur nicht vergessen dass das Zelt noch auf das Trocknen wartet!

Erst einmal ist unser n├Ąchstes Ziel der Botanische Garten von Hof an der Reihe. Viele Jahre wollten wir diesen Garten schon besuchen. Immer hat es sich nicht ergeben. Meist dr├Ąngte die Zeit, dass wir ihn unbesehen liegen lie├čen. Heute soll es werden. Hof r├╝ckt nur langsam n├Ąher. Rita sucht vermeintlich sch├Âne Stra├čen aus um nach Hof zu kommen. Macht sie auch. Doch braucht es halt auch Zeit, den es ist sch├Ân das Fichtelgebirge. Und ein sch├Ânes Eis auf dem Marktplatz eines heimeligen kleinem St├Ądtchens im Fichtelgebirge ist auch einmal etwas Sch├Ânes. Besonders wenn es nur mit M├╝he zu bekommen ist. Eine Schlange von Kunden steht vor dem kleinem Laden und m├Âchte das Gleiche wie wir, im zur├╝ckgekehrten Sonnenschein ein Eis genie├čen. In Hof wird es dann schwierig den ber├╝hmten Botanischen Garten zu finden. Fragst du einen Passanten ist der unwissend oder ein unwissender Fremder zuckt mit den Schultern. Wir kurven durch die Stadt. Kein Schild was uns den Weg weist. Auf dem Parkplatz eines Discounters hilft uns dann ein ├Ąlterer Herr weiter: "Zum Theresienstein mit seinem Botanischen Garten wollen sie. Der ist gleich um die Ecke. Sie fahren links vom Hof (des Discounters), die n├Ąchste wieder rechts, durch den Tunnel bis zur Ampel, wieder rechts. Dann aufpassen, die n├Ąchste links, am Friedhof vorbei und immer weiter. Wenn sie glauben
sie haben ihn verpasst, dann rechts auf den Parkplatz und nach wenigen Schritten sind sie da". "Danke, werden wir finden". "Ist ganz einfach". Es kommt so wie beschrieben!
Nur mit den wenigen Schritten, das stimmt nicht ganz. Es sind ein paar wenige Schritte mehr!